Nicht nur wählen. Mitbestimmen.

Zur Aufstellungsversammlung #LPT2013.1

Liebe Mitglieder,
wir freuen uns Euch mitteilen zu dürfen, dass wir uns für den Aufstellungsparteitag für Meinerzhagen entschieden haben.
Die Wikiseite der Bewerbung findet ihr hier.

Warum haben wir uns für Meinerzhagen entschieden?
Die Kosten für die Halle waren für uns am attraktivsten und die Bewerber haben den Zeitraum eingehalten, in dem wir die Veranstaltung stattfinden lassen werden. Auch wenn sich die Kosten mittlerweile erhöht haben, liegen sie in unserem Rahmen. Wir haben den Eindruck, dass das Meinerzhagener Team sehr engagiert ist und sich bereits gut um eure Bedenken gekümmert hat (siehe “Wie kommen wir hin?”).
Es geht hier um einen Aufstellungsparteitag darum ist es unwichtig, ob jeder einen Tisch zu seinem Stuhl hat. Wir möchten, dass ihr den Parteitag aufmerksam verfolgt und nicht die meiste Zeit mir euern Computern verbringt. Wäre es ein Programmparteitag, würden wir eine Halle mit Tischen priorisieren.

Wie sieht die Halle aus?
Alex und Stephy aus dem Landesvorstand waren bereits vor kurzem in der Halle bei einer Veranstaltung. Sie waren von der Halle und dem Team vor Ort sehr begeistert. Wir haben dort nicht nur die Möglichkeit den Parteitag abzuhalten, sondern genug Möglichkeiten um beispielsweise die Presse unterzubringen. Von ihrem Aufbau her ist die Halle in jedem Fall geeignet.

Wie kommen wir hin?
Wir haben schon gehört, das sich viele von euch Sorgen machen, wie ihr die Halle erreicht. Auch die Veranstalter haben diese Bedenken mitbekommen und sich eine gute Lösung dafür überlegt:
Es wird Linienbusse geben, die euch in Dortmund oder Köln einsammeln. Jede Fahrt kostet ca. 6,50 € (Preis kann sich noch ein wenig korrigieren). So könnt ihr sicher sein, dass ihr ohne nasse Füße bis zur Halle kommt und auch die Rollstuhlfahrer unter Euch nicht an kleinen Bahnhöfen Probleme bekommen werden. Wir finden, dass ist ein sehr gutes Angebot an Euch, zumal euch die Busse auch Abends wieder zurück fahren! Ihr werdet keine Probleme haben nach Hause zu kommen, denn von so großen Bahnhöfen fahren sicherlich auch Züge in Eure Richtung. Derzeit überlegen wir noch, ob wir die Ticketpreise etwas erhöhen, um es auch anderen Mitgliedern möglich zu machen den Bus zu benutzen, wenn sie nicht soviel Geld haben. Quasi eine Umlage auf die Personen, die mehr bezahlen können.
Fakt ist also auch, ihr müsst nicht unbedingt mit dem Auto anreisen, weil ihr diesen tollen Service nutzen könnt. Im Schneechaos werdet ihr mit dem Auto nicht feststecken müssen.

Gibt es eine Kinderbetreuung?
Ich zitiere hier aus dem Wiki: “Wir bieten eine Betreuungsmöglichkeit für Kinder, in einem abgetrennten 90 quadrat Meter großen Raum der Stadhalle(siehe auch Kapazitäten, Untergeschoss) . Ab 10 Uhr sind Kinder und Eltern sind bei uns gut aufgehoben. Es gibt tolle Spiele zum mitmachen, Piraten Basteln , lecker Kekse und Getränke und natürlich auch ein Bällebad. Für Säuglinge steht eine Wickelmöglichkeit zur Verfügung.
Die wichtigsten Daten:
Betreuung für Kinder ab 3 Jahre Spielgeräte/Brettspiele/Jonglierkiste /Kinderbücher Heisse und kalte Getränke und Knabberzeugs Sitzgelegenheiten für Kinder wie Eltern Wickeltisch Bällebad ”

Aber warum am Arsch der Welt?
Entschuldig aber eure egoistische Art ist nicht förderlich gewesen in den letzten Tagen. Den Shitstorm an den Landesvorstand und die Meinerzhagener Mitglieder hättet ihr euch gepflegt schenken können. Die Meinerzhagener müssen auch zu jedem Parteitag reisen, an jeden Ort der ihnen vorgesetzt wird. Wir sind uns sicher, ihr werdet es dieses eine Mal auch schaffen. Ganz davon abgesehen, dass es für die Meinerzhagener Piraten eine gute Werbung ist, dass wir den Parteitag dort abhalten. Es ist eine große Unterstützung für die Piraten vor Ort, die sie sicherlich wesentlich nötiger haben als in größeren Städten, wo eh viele Piraten Aktiv sind. Wir haben alle eure Bedenken gehört, wir haben sie ernst genommen, die Meinerzhagener haben sich sofort um alles gekümmert. Wir finden das gut und möchten den Parteitag daher dort abhalten. Mit komplett trockenen Füßen wärt ihr sicherlich in keiner Stadt angekommen.

Warum haben wir die anderen Städte nicht genommen?
Wir haben nach einiger Diskussion beschlossen, dass jeder drei Stimmen hat und daraufhin seine Stimme an die Städte, die zur Wahl standen, verteilen soll. Jeder von uns hat also dann für die Stadt gestimmt, die ihm/ihr am ehesten zugesagt haben. Die Begründungen waren subjektiv. Wir haben uns erhofft, dass wir dadurch zumindest schonmal Städte ausschließen können. Während der Abstimmung stellte sich jedoch heraus, dass wir bereits alle für Meinerzhagen abgestimmt haben. Eine weitergehende Diskussion erschien uns daher als überflüssig. Hier sind nochmal die entsprechenden Begründungen:

Chrissie: Ich habe für Hagen gestimmt, da ich das Allroundpaket attraktiv und professionell fand. Außerdem für Pulheim, weil ich den Preis überzeugend fand und es im Kölner Bezik liegt. Da ich nur eine dritte Stimme hatte, habe ich mich für Meinerzhagen entschieden. Ich bin der Meinung, dass der damalige Preis sehr gut war und wir auch entlegenere Orte durch unsere Präsenz fördern sollten. Ich bin außerdem bei meiner Meinung geblieben, da sich das Team sehr schnell den Bedenken angenommen hat. Über die Winterprobleme habe ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht aber ich muss sagen, dass ich das nicht ausschlaggebend finde. Ich bin kein Schönwetterpirat und finde das es nur fair ist auch mal an solche Orte zu fahren. Gern auch im Winter.

Fizz: Ich habe für Hennef gestimmt, obwohl mir die Halle mehr wie eine Turnhalle vorkamm (rein optisch) weil ich mich an die Ansage, das wir den RegBez Köln bevorzugen, halten wollte. Dasselbe gilt für Pulheim, da kam es mir vor als wäre nicht so ganz klar was überhaupt Sache ist vor Ort – habe trotzdem dafür gestimmt wegen RegBez Köln. Hagen war mir zu teuer, Bonn zurückgezogen, Meinerzhagen schien mir wegen des Technikraums oben ziemlich gut, das mit der Kinderbetreuung hat mir gefallen. Über die Erreichbarkeit habe ich mir hier keine Gedanken gemacht (ich bin im Westerwald groß geworden und habe im Schnee fahren gelernt :-))

Alex: Mein Favorit war Meinerzhagen, denn ich kenne diese Halle und habe sie mir als ich dort war angeschaut. Da ich die Parameter kenne, die ein Parteitag an Infrastruktur zu erfüllen hat und ich diese in Meinerzhagen alle erfüllt sah, habe ich mich als erstes für Meinerzhagen ausgesprochen. Ebenso ist es mein Ziel die nicht urbanen Regionen in NRW stärker in den Fokus der Piratenpartei zu setzen. Die Halle bietet einen sehr guten Aufbau und mehrere Ebenen, so dass jeder eine gute Sicht auf das Geschehen haben wird. Auch ist die angeschlossene Bar gut geeiget um den Piraten einen warmen Rückzugsraum für private Gespräche zu geben, ohne dass sie die Versammlung dabei stören. Parkplätze sind direkt vor der Halle, ebenso wie die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Auch die Autobahn A45 ist ganz nah. Ebenso ist der Winterdienst vor Ort super und jeder der anreist wird da keine Probleme haben, denn die Halle ist direkt im Herzen von Meinerzhagen direkt an der L323 und B54. Als Alternative habe ich mich für Hagen entschieden, weil wir dort ein All-Inclusive Paket mit Zurücklehnen gehabt hätten.

Stephy: Auch mein Favorit ist Meinerzhagen, ich habe diese Halle auf einer Piraten Verantstaltung bereits einmal kennenlernen dürfen. Bei dieser Gelegenheit, hat mich sowohl die Halle als auch das Team vor Ort überzeugt. Des Weiteren bin ich vom Preisleistungsverhältnis angetan. Hagen fand ich ebenfalls attraktiv wg des Rundum-Sorglos Paketes (denke aber immer nur daran möglichst wenig auszugeben / bin halt Schatzmeisterin ). Ich finde das Einsatz der Piraten vor Ort beachtlich ist, die alles nur erdenkliche tuen um alle vorab Fragen und Bedenken zu bearbeiten, ebenfalls haben sie ein komplettes Konzept inklusive Verpflegung und Kinderbetreuung ausgearbeitet welches ich sehr proffesionell und überzeugend finde.

Jörg: Hagen fand ich zu teuer. Pulheim ausserhalb des ausgeschriebenen Termins.

DanielSan: Meine ersten beiden Wahlen waren Hagen und Pullheim. Hagen schien mir trotz des Preises eine gute, geeignete und ansprechende Wahl zu sein. Pullheim war im Preis einfach unschlagbar und war von der Lage her noch eher zentraler in NRW, was für mich auch ein Vorteil war. Für Meinerzhagen habe ich als drittes gestimmt, weil es mir wie ein guter Kompromiss erschien. Die Lage recht außerhalb kann ich zwar als Kritikpunkt verstehen, jedoch waren vorherige LPTs etwa in Münster für einen anderen Teil NRW-ler ebenfalls nicht ganz komfortabel zu erreichen. So findet halt in jeder Ecke von NRW mal ein Parteitag statt, was ich generell für keine schlechte Idee halte.

24 Kommentare

  1. 1

    Eure Begründung ist schlüssig, auch wenn ihr mit eurer Bevormundung zum Thema Tische und eurer doch recht aggressiven Argumentation zum Thema die Basis ist egoistisch sehr übers Ziel hinaus schießt. An dieser Problematik solltet IHR mal dringend arbeiten.
    Ihr seid immerhin dieser Basis verpflichtet, oder hab ich das jetzt völlig falsch verstanden…

  2. 2

    Danke für die Erklärung..

    ..nach dem ihr Euch nicht an Eure eigene Vorgabe gehalten habt, bevorzugt Bezirk Köln.

    …Ihr Eure eigenen Kriterien über Bord geworfen habt, die Halle in Meinerzhagen erfüllt die meißten euren Kriterien nicht.

    …Man hat gemerkt/gehört, dass Ihr Euch gar nicht mit den Bewerbungen befasst habt. Mal ehrlich: aufgrund des #hammergates hat sich niemand im Vorfeld mit den Dongern befasst.

    Die Argumente welche jetzt angebracht werden, sind doch an den Haaren herbeigezogen.

    Aber, scheiß drauf.. Wir sind trotzdem dabei und helfen den Pamperbewohnern wo es nur möglich ist.

    Wir rächen uns, indem wir Popcornkandidaten auf die Bühne schicken 😉

  3. 3

    Lieber Vorstand,

    vielen Dank für die ausführliche Begründung.
    Auch aufgrund der persönlichen Statements und dem faden Beigeschmack dadurch, wäre mein Vorschlag sich alle Locations im Vorfeld anzusehen. So kann man die unterschiedlichen Informationsstände ausgleichen.
    2. Vorschlag ist im Vorfeld eine Kriterienliste mit Gewichtung zu veröffentlichen an denen sich die Bewerber messen können und denen ihr dann Punkte gebt. So bleibt auch die Auswahlentscheidung transparent.

    Persönlich habe ich nichts gegen Meinerzhagen und die Jungs und Mädels vor Ort werden das schon rocken. Anhand der allgemeinen Reaktionen, viele davon unterhalb der Gürtellinie, sollte aber abzuleiten sein, dass hier Verbesserungspotential ist.
    Ich hoffe daher ihr nehmt die Vorschläge fürs nächste Mal auf.

    Grüße
    Martin (RSK)

  4. 4

    Als Meinerzhagener hat es mich amüsiert, endlich zu erfahren, dass ich am Arsch der Welt wohne. Schon mal auf eine Karte geschaut? 60 km Autobahn nach Köln, 60 nach Dortmund, 40 nach Siegen. 🙂

    Aber ihr könnt sicher sein, dass die Kritik im Vorfeld für uns Piraten in Märkischen Kreis ein Ansporn sein wird, eine noch bessere Veranstaltung zu machen. Wie toll die Veranstaltung wirklich sein wird, liegt aber an Euch! Also kommen, eine positive Stimmung mitbringen und danach die Kandidaten, die wir wählen, mit aller Kraft unterstützen, damit die einen Superwahlkampf hinlegen können.

    [Und mit 10 cm Schnee habe wir hier keine Probleme, das gibt es öfter. Ob der Winterdienst im Ruhrgebiet damit genauso gut klarkommt, sei mal dahin gestellt]

  5. 5

    Gute Begründung, jetzt leuchtet es mir auch ein. Viel Ärger wäre vermieden worden, wenn diese Begründung zeitgleich zur Information, dass es Meinerzhagen sein soll, gekommen wäre.

  6. 6

    Sorry, aber die Mitgliederbeschimpfung hättet ihr euch gepflegt schenken können, um mal im gewählten Jargon zu bleiben. Der “Shitstorm” richtete sich nämlich nicht wie hier unterstellt gegen die Meinerzhagener oder den Veranstaltungsort, sondern gegen die nicht aussagefähige Ausschreibung, die mangelnde Auseinandersetzung mit den eingereichten Vorschlägen vor der Sitzung und die für Zuhörer einfach nicht nachvollziehbaren Kriterien Eurer Entscheidung in der Sitzung.

    Statt hier also den Mitgliedern ihre Kritik vorzuhalten, wäre aus meiner Sicht eine Orientierung besser, die für zukünftige Entscheidungen ein dezidiertes Lastenheft vorsieht, anhand dessen die Pros/Cons nach nachvollziehbaren Kriterien und damit auch transparent und nachvollziehbar abgearbeitet werden können. Damit wäre m.E. allen eher gedient als mit nachgereichten Begründungen.

    Gruß
    Wolf [aka: AnnaLuese]

  7. 7

    Martin mit seinem Vorschlag “Kriterienliste mit Gewichtung” und Wolf mit “Mitgliederbeschimpfung … gepflegt schenken” haben meine vollste Zustimmung.

    Das was Ihr uns hier als sogenannte “Begründung” vorlegt, verdient m.E. die Bezeichnung nicht. Was ich lese ist für mich allenfalls eine Erläuterung des Ablaufs und zugleich Beispiel für laienhaftes Verhalten eines Vorstandes bei Sachentscheidungen. Solche Entscheidungen nach den Prinzipien des Approval-Voting, unvorbereitet und unter Zeitdruck durchzuführen kann ich nicht anders als als “professionellen Dilettantismus” bezeichnen. Da wäre “würfeln” besser gewesen.

    Vorschlag:
    Es gibt doch Fachleute für Veranstaltungen (z.B. die NRW AG Events). Können die nicht einfach mal gebeten werden, aus dem Existierenden die von Martin vorgeschlagene Kriterienliste – SAMT GEWICHTUNG – zu erstellen, mit der Basis VOR einer Entscheidung abzustimmen, das Ergebnis nach Verabschiedung mal mit den eingegangenen Bewerbungsdaten zu füllen und Euch das Ergebnis (nachvollziehbare Rangfolge der eingereichten Vorschläge) zur Information vorzulegen. (So arbeiten z.B. Vergabekommisionen im vielkritisierten “Öffentlichen Bereich”).

    Wenn dabei herauskommen sollte, dass euer Schnellschuss nach dem o.g. Verfahren auf Platz 1 oder 2 liegen sollte, wäre ja alles ok.

    Und ob Ihr bei einem evt. anders lautenden Ergebnis Eure bereits getroffene Wahl revidiert oder nicht müsst Ihr dann entscheiden. Und sachlich vertreten!

    LG
    Willi Wurm

  8. 8

    Moin, ahoi Martin, ahoi Wolf,
    zu euren Verbesserungsvorschlägen folgende Info:
    Am 26.09. wurde die AG Events offiziell vom Vorstand beauftragt, in Zukunft u.a. auch eingehende Bewerbungen für LPTs zu sichten, zu prüfen, bei Unklarheiten nachzufragen etc.
    Aus früheren Zeiten der AG Arbeit (2010 bzw. 2011) gibt es eine Wikiseite Musterbewerbung und ein PAD mit Mindestanforderungen, die es gilt zu überarbeiten, an die gewachsenen Ansprüche anzupassen und dann zu publizieren. Jeder ist eingeladen, sich an dieser Arbeit zu beteiligen und seine Kenntnisse einzubringen, alle Infos findet hier:
    http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Arbeitsgruppe/Events
    LG Andrea aka wako

    • Hallo Andrea,

      die frühere Arbeit kenne ich, die haben wir im Vorfeld verglichen. Aber wie du selber sagst, ist die bei den aktuellen Anforderungen nicht mehr nutzbar.

      Selbst wenn sie aktuell wäre, kann man der obrigen Stellungnahme entnehmen, dass eine AV Location wohl anderen Anforderungen genügen muss als eine LPT Location.

      Wenn die AG offiziell beauftragt wurde und du ja Mitglied bist, dann nehme die Vorschläge aus den Kommentaren doch einfach mal mit in die Runde. Die AG muss/sollte dann ja genauso transparent zu einer Entscheidung kommen, wie der Vorstand. Die Besichtigung des Bonner Brückenforums war dahingehend ein tolles Beispiel. AG Event war mit vor Ort und packte Kriterien aus, von denen noch nie einer zuvor gehört hat. Das sollte dann nicht mehr vorkommen.

      Grüße
      Martin

    • Hi Andrea,
      wenn bereits am 26.09 die AG Events beauftragt wurde, “eingehende Bewerbungen für LPTs zu sichten, zu prüfen, bei Unklarheiten nachzufragen etc.” dann frage ich mich schon, warum deren Stellungnahme nach erfolgter Prüfung sowie Abgleich mit dem Anforderungskatalog der Ausschreibung dem Vorstand nicht vor Abstimmung präsentiert wurde – der Ablauf wird damit nicht verständlicher.

      Ich freue mich dennoch auf die AV in Meinerzhagen und hoffe, dass wir von Wetter wie zu Beginn vorletzten Jahres verschont bleiben, dann fahren nämlich auch keine Busse mehr. Ebenso hoffe ich, dass wir die vorliegenden Erfahrungen zur Optimierung unserer Entscheidungsprozesse für mehr Transparenz nutzen.

      Gruß
      Wolf

      • Oh, Missverständnis!
        Mit den Bewerbungen für die kommende AV war die AG Events noch nicht betraut.
        @ Martin:Wenn also Mitglieder der AG bei einer Hallenbesichtigung in Bonn dabei waren, dann nicht in offiziellem Auftrag und ehrlich gesagt, ist mir dazu auch nichts bekannt.
        zu Meinerzhagen: Den Bahnhof bekommen wir nicht mehr fertig gebaut und Wetter gibt’s im Winter überall. Wer lieber ausschlafen möchte, als den (erstmalig) angebotenen Shuttleservice zu nutzen, muss halt schauen, wie er hinkommt, so wie sonst auch. Die Halle ist super, mit ausreichend Platz für Presse, Kinderbetreuung, Wahlleitung, Wahlhelfern und Wahlstraße… Tische wird es auch geben, und das Orgateam ist sehr engagiert, für uns eine gut organisierte AV auf die Beine zu stellen.
        LG Andrea

  9. 9

    Vielen Dank, damit hat sich dieser LPT erledigt.

    Ich finde es lächerlich mit den Kosten für einen Ort zu argumentieren, wenn anschließen 250 Piraten 26€ zusätzlich für die Fahrten berappen müssen. Nett, dass der Landesverband da ein paar Euro spart. Gut, dass wir Geld für eine FlauschCon haben, aber es bei einem LPT hört es dann auf? Sehr feiner Zug vom Vorstand.

    Wie soll das mit dem Fahrpreis eigentlich laufen? Muss man seine Lohnabrechnung beim Fahrer vorzeigen und der sagt einem dann, wieviel man nun zahlen muss?

  10. 10
    Valentin Brückel

    Es ist ja schön, dass überhaupt noch eine Begründung kommt, auch wenn ich sie für nicht stichhaltig halte, wie ich bereits in http://news.piratenpartei.de/showthread.php?tid=234968&pid=1248224#pid1248224 dargelegt habe. Interessant finde ich übrigens auch, dass sich nur sechs der Vorstandsmitglieder überhaupt zu ihrem Votum äußern wollen. Momentan verfestigt sich bei mir den Eeindruck, dass die meisten Vorstandsmitglieder rein nach persönlicher Präferenz ohne objektive Prüfung der Angebote entschieden haben – also genau das Verhalten zeigen, das wir in der Politik immer wieder kritisieren.

    Ich wünsche mir, dass der Landesvorstand endlich eingesteht, dass die Entscheidung für Meinerzhagen aus vielerlei Gründen eine Fehlentscheidung war und überzeugend darlegt, wie sichergestellt werden soll, dass es zu solchen Fehlern in Zukunft nicht mehr kommen wird.

  11. 11
    Michael Hilger

    Ehrliche Meinung?
    Ihr hättet Euch diesen Versuch einer Erklärung besser geschenkt.

    Schade ist, dass sich einige die Mühe einer Bewerbung machten und hierbei auf alle Kriterien geachtet haben (soweit möglich), obwohl der Drops scheinbar schon gelutscht war.

    Das Ihr zum Zeitpunkt der Entscheidung andere Dinge im Kopf hattet, ist mehr als verständlich. Wäre es denn so ein Problem gewesen eine Entscheidung auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben?
    Z.B. den Zeitpunkt, zu dem Ihr Euch die Bewerbungen mal angesehen habt?

    Den schwarzen Sponge jetzt an “uns” weiterzugeben ist genauso unfair wie diesen nach Meinerzhagen zu geben.

    Zitat:
    “Derzeit überlegen wir noch, ob wir die Ticketpreise etwas erhöhen, um es auch anderen Mitgliedern möglich zu machen den Bus zu benutzen, wenn sie nicht soviel Geld haben. Quasi eine Umlage auf die Personen, die mehr bezahlen können.”

    Klar, aber sonst ist noch alles im Lot?
    D.h. es steht noch rein gar nichts….

    Leute. überdenkt das alles nochmal…

    Ich hoffe die AV endet nicht in einem #gate, sonst sind die Leute in Meinerzhagen die deppen.. ..und die können am wenigsten dafür.

  12. 12

    “Es geht hier um einen Aufstellungsparteitag darum ist es unwichtig, ob jeder einen Tisch zu seinem Stuhl hat. Wir möchten, dass ihr den Parteitag aufmerksam verfolgt und nicht die meiste Zeit mir euern Computern verbringt. Wäre es ein Programmparteitag, würden wir eine Halle mit Tischen priorisieren.”

    Diese Begründung ist eine Frechheit.
    (Soll das übrigens heißen, dass damit die möglicherweise mangelnden technischen Möglichkeiten gerechtfertigt werden sollen?)

    Wenn hier einer Erziehung braucht, dann seid Ihr das, aber nicht wir, die Basis.

    Gruß
    Otla

  13. 13

    Der einzige Punkt, der gegen Meinerzhagen spricht, ist, daß die ganze Aktion sehr deutlich die Handschrift einer bestimmten Intrigantenriege im LVor NRW trägt.
    Worauf Fizz mit anderen Worten schon richtigerweise hinwies, ist in Mitteleuropa immer mit Schnee zu rechnen – auch im Flachland. Für unverbesserliche Autofahrer ist der aber nur ein Poblem, wenn sich seine fahrerischen Qualitäten auf der Höhe der Wuppertaler- und Solinger Stadtwerke bewegen. Trotz bergiger Topographie sucht man dort entsprechende Kompetenz vergeblich.

  14. 14
    Michael Hilger

    BTW:

    1. Bonn wurde zurück gezogen?
    Durch wen? Durch den Einreicher? Wollen wir Dirk mal fragen?
    Wieso wurden denn trotzdem stimmen für Bonn abgegeben? Von den drei Stimmen die jeder hatte wurden diese also an Bonn “verbraten”?
    2. Die AG Events war gar nicht off. betraut? Interessant.

  15. 15
    Pascal Maczey

    Hallo,
    Durch die Wahl mit 3 Stimmen wurde meiner Meinung die Bevorzugung des Bezirks Köln aufgehoben, denn jede Stimme hatte das gleiche Gewicht. Es war also egal ob die erste Stimme auf Meinerhagen fiel oder die dritte. Demzufolge war es für den RegBez Köln auch nicht von Vorteil, dass 3 Bewerbungen aus diesem Bezirk eingesandt wurden, denn die Stimmen die aufgrund der Bevorzugung dieses Bezirkes abgegeben wurden, verteilten sich auf diese 3 Bewerbungen. Somit wäre es Sinnvoll gewesen entweder von Anfang an jeden nur eine Stimme haben zu lassen oder dass Verfahren mit den 3 Stimmen zur Auswahl der 3 Favoriten zu nutzen und zwischen diesen 3 Favoriten mit jeweils einer Stimme eine weitere Wahl zu veranstalten.
    Eine weitere Möglichkeit wäre gewesen, dass man mit Angabe die wievielte Stimme auf eine Bewerbung entfiel, dies jeweils als Punktezahl anzusehen wäre. Somit hätte die Bewerbung mit den wenigsten Punkten gewonnen bzw. mit den meisten (jenachdem ob man sagt, dass die erst Stimme 3 Punkte oder einen gegeben hätte).

    Ich hoffe dies wird nächstesmal berücksichtigt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pascal Maczey

  16. 16
    Peter Schmelzer

    Eigentlich wollte ich ja etwas zum Shitstorm und Basisdemokratie schreiben. Ich habe es aber heruntergeschluckt.
    Die Notwendigkeit einer Stellungnahme des Vorstandes zum Beschluß Meinerzhagen zeigt mir einmal mehr zunehmende Unwählbarkeit der Piratenpartei.

    S C H A D E ! ! !

  17. 17

    Und noch etwas zum vermuteten und scheinbar unabwendbaren Schneechaos:

    Zwar ist die Wahrscheinlichkeit geringer, aber auch alle anderen Orte kommen aufgrund der Möglichkeit von Meteoriteneinschlägen NICHT in Betracht. Wie gesagt, weniger wahrscheinlich, aber deswegen nicht weniger relevant.

    Abgesehen davon gab es nur einmal in den letzten 10 Jahren besonders unschöne Verhältnisse auf den Straßen, nämlich in dem in Beitrag 13 von Wolf Roth angeführten “News-on-tour” Beitrag, das war 2010.
    Aber in dem Jahr gab es soviel Schnee, da kann ich mich noch genau an die Bilder mit dem Chaos in Köln erinnern die in den Nachrichten gezeigt wurden.

    Und noch eines zu denen, die sagen, es sei ja wohl unzumutbar Euronen dafür bezahlen zu müssen, nach Meinerzhagen zu kommenn: Hallo? Wenn ich an den Rhein fahren soll kostet das in der anderen Richtung genau so viel. Wie in der Sesamstraße: “Wenn Du da bist, dann ist hier da, aber wenn Du hier bist, dann ist hier hier und da da. Und wenn wir tauschen ist es andersrum”.

    Und zum Schluss:
    Wundert Euch nicht, wenn es dann eben keine Stellungnahmen zu nix mehr gibt.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass man die Lust verliert, wenn man das hier liest.

    In diesem Sinne
    “Blumen statt Worte”

    • Hi Blumenpirat,

      der Kontext meines Postings bezog sich auf die Einschätzung der fahrerischen Qualitäten durch Arnim – Du hast nämlich völlig recht, es lag 2010 überall viel Schnee (wenngleich es um Köln herum damals keine 12-Stunden-Staus gab, aber da gibt es auch nicht so viele Gefällestrecken – Glück gehabt).

      Wie ich schon viel weiter oben in meinen Beiträgen zum Ausdruck gebracht habe, freue ich mich auf Meinerzhagen – aber nicht über die Art des Zustandekommens dieser Entscheidung. Da hätten nämlich die anderen Angebote, aber natürlich auch Meinerzhagen besseres verdient gehabt, nämlich mehr Vorbereitung, Zeit und Ernsthaftigkeit bei der Entscheidung – oder kurz: mehr Professionalität.

      Und da man grundsätzliche aus Fehlern lernen können sollte, hoffe ich, dass dies auch hier der Fall sein wird. Die Bewerbungen betrifft das aus meiner Sicht nicht.

      Gruß, Wolf

  18. 18

    Ach Leute,
    wenn ihr meint, dass Meinerzhagen am Arsch der Welt liegt, dann wartet mal den angedachten LPT in OWL ab. DANN wisst ihr wo sich das Ende von NRW befindet. ^^

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